Die Sache mit dem Sport Teil 2

Dieses Wochenende spielt der Bieler Inline-Hockey-Club an der Schweizermeisterschaft. Annick, du gehst hin und machst eine Reportage!

Jawohl. Ein ganzes Inlinehockey-Spiel verfolgen? Die Sport-Banausin in mir rechnet schon mal durch, wie viele Halbzeiten oder Drittel die wohl haben. Aber es gibt keinen Ausweg. Und schon stehe ich an einem Samstagnachmittag im November am Spielfeldrand. Draussen. Ich muss nicht sagen, dass es kalt ist. Sehr kalt. Aber die Fans vom Bieler Inlinehockey-Club stört das überhaupt nicht. Sie feuern ihre Mannschaft an. Mit Trommeln und Geschrei.

Ich schnappe mir einen netten Herrn am Spielfeldrand, der mir geduldig erklärt, was abgeht. Sein Sohn steht im Goal für die Bieler. Aber auch für die Gegner aus der Westschweiz hat der nette Herr am Spielfeldrand nur lobende Worte. In den Pausen gibt es Raclette und Glühwein. Alle Fans stehen zusammen. Plaudern miteinander. Egal, welche Mannschaft sie anfeuern. Irgendwie sind hier alle Familie. Und in diesem Moment muss ich mir eingestehen, dass Mannschaftssport mehr ist als ein Kampf mit grölenden Fans. Ganz besinnlich gestimmt und mit einer gratis Raclette im Bauch mache ich mich auf den Weg zurück ins Studio.

Wie das Bieler Inlinehockey-Team gespielt und gefeiert hat: hier

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